Die Deutschen Meisterschaften der Golfer mit Behinderungen 2017 sind Geschichte. Mein Ergebnis ist von außen betrachtet jämmerlich und dem Dauerregen und 15 Grad am ersten Spieltag entsprechend. Für mich zählte diesmal jedoch die Spiel- und Turnierpraxis. Denn nach der Umstellung auf die rechte Schlagseite im vergangenen Winter, hatte ich nicht erwartet, mein HCP von 21 zu spielen.

Das Ergebnis entsprach kurioser Weise meinen ersten DM 2014 – von daher also doch besser als jämmerlich. Hätte ich die DM absagen sollen? Auf keinen Fall! Wer sich weiterentwickeln will, muss auch mit Stagnation und kleinen „Dellen“ in der Erfolgskurve leben. Erfolg ist niemals eine lineare Entwicklung – sondern eine Mischung aus Disziplin, Ausdauer, mentaler Fokus – inklusive Hinfallen, Aufstehen und Weitermachen. Außerdem wäre kein einziger einbeiniger Spieler ohne Prothese beim Turnier gestartet. Und last but not least ist es immer wieder schön, die leidenschaftlich engagierten GolferInnen zu treffen.

 

 

Wo sehe ich mich in 5 Jahren? Diese Frage habe ich mir mit meinem Pro im Winter 2016/17 gestellt. Und wir kamen zu dem Entschluss, dass eine Entwicklung hin zu einem Golfer mit einem HCP zwischen 10 und 20 nur auf meiner rechten Schlagseite zu verwirklichen ist. Andere Trainer, Mediziner und Physiotherapeuten haben unsere Sicht bestätigt. Also ist mein Ziel: HCP 10 in 2022. Fazit meines Wochenendes in Hamburg: Ohne Umwege wäre das Leben so was von langweilig!

Fotos: golffotografie, Herbert Wirtz

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